Vertrieb
Weit über die regionalen Grenzen hinaus erfolgten die –Verkäufe beispielsweise bis nach Bremen, Magdeburg, Hannover, Hamburg oder Bielefeld. Um 1900 gab es sogar eine –Niederlassung in Berlin (dafür wurde der Berliner Getreide Kümmel gebrannt).
–Die •erste kopfsteingepflasterte Straße in Hille führte vom Bahnhof zur Brennerei, so dass ab 1903 die Produkte auch über die Mindener-Kreis-Bahn (MKB) und weiter auf dem Schienennetz der Deutschen (Reichs-)Bahn verschickt wurden.
Bereits zum Ende der Weimarer Republik mußte es einen Lieferwagen gegeben haben, denn in der Buchführung von 1933 wurden Kosten für Haftpflichtversicherung und Autobenzin verbucht.
Bis zum 2. Weltkrieg war es üblich, dass der reine Alkohol in Ballonflaschen an die Gastwirte verkauft wurde und diese den Alkohol selbst verschnitten haben.
Oft holten die Gastwirte selbst die Spirituosen direkt von der Brennerei ab. Bei dieser Gelegenheit konnten vor Ort gleich Qualitätskontrollen durchgeführt werden und neue Produkte getestet werden.
Später in den 1950er Jahren setzte die Brennerei eine VW-Transporter-Flotte ein.
Mitte der 50er bis 60er Jahre wurde Libella, ein alkoholfreies Fruchtsaftgetränk, aus Konzentrat hergestellt und in der typischen Rillenflasche aus braunem Lichtschutzglas abgefüllt und verkauft.
Zwar hat sich der Inhalt und Geschmack der Spirituosen über Jahrzehnte nicht verändern, wohl aber die äußere Erscheinung hinsichtlich Flaschenform und Etikett.
1932 wurde das Familienunternehmen von Willi Wollbrink in Osnabrück gegründet. Seit diesen Anfangstagen stehen die Zeichen bei Wollbrink auf Qualität – zunächst wurden nur zwei Produkte hergestellt und verkauft; ein Kräuterbitter und ein Kirschlikör. Nach dem zweiten Weltkrieg startete das Unternehmen neu in Bersenbrück und erweiterte die Produktpalette stetig. Hinzu kamen zusätzlich ein Weingroßhandel und die eigene Kornbrennerei zur Produktion des Weizenalkohols.





