Nachlauf 2018


großes Interesse beim Schnittkurs für Gehölze

Michael Kudrup wies am 17. Februar Vereinsmitglieder und Hiller Gartenfreunde in die Kunst des Schnitts von Ziergehölze ein.


Vorstellung und Informationen der neuen Gartenexpertin vom Landesverband

Am 29. Januar 2018 konnte Friedrich Krüger die neue Geschäftsführerin des Landesverbandes der Gartenbauvereine NRW e. V. Miriam Schwenker begrüßen. Die Nachfolgerin von Hubert Mersch ist seit dem 1. September 2017 im Amt und stellte sich und ihren beruflichen Werdegang zu Beginn des Abends kurz vor.

Im Mittelpunkt stand die  

Gartengestaltung - Welcher Stil passt zu Ihnen?

und die 

Pflanzenschädlinge und -krankheiten

Neun Gartenstile hätte die grüne Branche in den Jahren definiert, die für kleine Gärten bis zu 500 m² wie auch für große über 1000 m² angewendet werden können. Wichtig sei, so die gebürtige Preußisch Oldendorferin, dass "die Augen beim Betrachten des Gartens hängen bleiben müssen". Sei es etwas Großes, Hohes oder Buntes. Man solle Akzente setzen, damit der Garten attraktiv wird, zum Verweilen einlädt und Behaglichkeit ausstrahlt, empfahl sie.

In der Folge erklärte sie mit Bildern und Fotos die wesentlichen Bestandteile und Besonderheiten der unterschiedlichen Stile vom Natur- und Küchengarten, Formalen und asiatischen Garten, Wellness- und Familiengarten, Duft- und Rosengarten sowie mediterranen und Dachgarten.

 

So ist im Naturgarten, der voll im Trend liegt, die Vielfalt Trumpf. Neben einem Staketenzaun und Totholzhecke sowie einem Himbeerspalier und heimischen Flieder dürfte ein Insektenhotel und ein Obstbaum nicht fehlen, um für Nützlingen im Garten einen Lebensraum zu bieten. Ebenso sinnvoll ist Anlage einer Blumenwiese anstelle von englischen Rasenflächen. Der Natur kann auch mehr Spielraum gelassen werden, nicht alle Ackerbegleitkräuter müssen herausgezupft werden.

Aber auch der Formale Garten - sehr strukturiert und in akkurater Symmetrie angelegt - liegt bei neuen Häusern im Bauhausstil im Trend. Rasenflächen und wenig blühende Pflanzen zeichnen diesen Stil ferner aus. 

 

In unterhaltsamer Art ging Schwenker bei jeder Gartenstilart auch auf die typischen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten ein und gab Hilfestellung. So erfuhr das Publikum einigen vom Apfelblütenstecher und den Gespinstmotten, den Buchsbaumzünsler und -pilz bis zum Kohlweißling und der Rosenblattvollwespe. 

Zum Schluss zeigte die Gartenbau-Ingenieurin Beispiele, welche besondere Wirkung mit Gestaltungselemente wie z. B. Stein, Holz, Wasser und Licht erzielt werden können. Und natürlich sollten neben der Terrasse im Garten zusätzliche Sitzplätze vorhanden sein, um das eigenen grüne Wohnzimmer auch genießen zu können, so die Referentin.