Storchenleben der Hillerichs

Hoffen auf erfolgreiches 2017

Die Bewohner hoch oben auf dem Schornstein der Alten Brennerei werden liebevoll "die Hillerichs" genannt. Das "unberingte" Paar hat zum zehnten Male in der Region überwintert.

 

Nach einem Jahr mit Licht und Schatten, aber letztendlich ohne flügge Storchenkinder, hoffen wir wieder auf eine erfolgreiche Brutsaison.

  • Wie viele Eier werden gelegt? acht
  • Wie viele Junge schlüpfen? 
  • Bleibt der Nachwuchs 2017 von nassen und kalten Wetterperioden verschont?
  • Ist das Nahrungsangebot und Versorgungslage gut?
  • Wie viele Adebare können die Hillerichs letztendlich großziehen?

unser Wunsch:

lieber weniger Eier im Nest als in den letzten Jahren,

dafür aber im August 2 oder 3 stramme Jungstörche.

 

Hier werden wir über unsere Beobachtungen berichten und Sie somit auf dem Laufenden halten. Ansonsten

 

schauen Sie doch mal hoch oder

  in das Storchen-Schaufenster,

wenn Sie an der Alten Brennerei sind!

Die Live-Aufnahmen sind auf Monitoren vor der Brennerei und im benachbarten WEZ-Supermarkt zu sehen. Sie werden aus verschiedenen Gründen nicht ins Internet gestellt. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Live-Aufnahmen sind auf Monitoren vor der Brennerei und im benachbarten WEZ-Supermarkt zu sehen. Sie werden aus verschiedenen Gründen nicht ins Internet gestellt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

im Mai

im April

Brut unauffällig am 30. April

Die Hillerichs sitzen wechselnd auf dem Nest und brüten die acht Eier aus. Glücklicherweise konnte sich der Storch der Plastiktüte vom Fußgelenk entledigen. Zum Ende der 1. Mai-Woche wird der Schlupf erwartet.

Eier ohne Ende - das 8. lag am 9. April im Nest

Beim Start in die Museumssaison 2017 konnten die Besucher acht Eier im Storchennest sehen, aber leider auch ein Problem beobachten. Vermutlich der männliche Storch hat in einer Plastiktüte verfangen, die nun fest um den linken Fuß gewickelt bzw. verknotet ist.

Ei Nr. 7 am 7. April um 8 Uhr gemeldet

am 5. April um 10 Uhr wurden sechs Eier entdeckt

Anfang April produzierte die Störchin weitere Eier. Das 4. Ei wurde am 1. April gemeldet. Am 5. April wurden um 10 Uhr 6 Eier entdeckt. Erfahrungsgemäß legt unsere Störchin alle zwei Tage über Nacht ein Ei. Wie am Donnerstag sitzt ein Storch meistens brütend im Nest. Mit etwas Geduld kann man aber einen Blick auf das Gelege werfen.

4. Ei am 1. 4.

im März

3. Ei am 30.03.

Mittags am 30. März wurde das dritte Ei festgestellt. Zahlen, die man sich gut merken kann.

Ablage der Eier hat begonnen - Kopulation endete noch nicht

Am Dienstag, 28. März wurden die ersten beiden Eier fotografiert. Von Kunde des benachbarten Supermarktes wurde berichtet, dass beim samstäglichen Einkauf noch kei Ein im Nest gelegt hatte. Vermutlich wurde das erste Ei in der Nacht zum Sonntag und das zweite Ei in der Nacht zum Dienstag gelegt.

 

Mittwochabend waren es noch nicht mehr geworden, dafür konnten Besucher der Lesung im Kesselhaus beobachten, wie die Hillerichs sich erneut paarten.

in 2015 beringter Storch abgelesen

Die Vogelwarte Helgoland meldete am 21. März einen Wiederfund. Die Ringablesung erfolgte auf einer Mülldeponie ohne Fang in der französischen Gemeinde Saint-Pée-sur-Nivelle im äußersten Südwesten des Landes. Der Ort liegt etwa 10 km von der Atlantikküste entfernt und grenzt an Spanien.

Ringnummer                     Helgoland   2T.....641

Beringungsdatum            30.05.2015 in Hille Horst I Alte Kornbrennerei

Funddatum                         27.08.2016

Fundort                                Saint-Pée-sur-Nivelle° Landfill (Mülldeponie) | Department Pyrénées-Atlantiques, Frankreich

Distanz:                      1256 km von Hille entfernt

Zeitintervall:              455 Tage nach Beringung abgelesen und gemeldet

Sitzprobe am 17. März

Der Weserspucker - das Wochenblatt für den Mühlenkreis - titelte am 22. März "Hillerichs verzichten auf Reise ins Warme" und informierte die Leser über die aktuelle Ausgangssituation für die neue Brutsaison der Hiller Störche.

Nestausbau

Es gibt immer was zu tun, dachte sich wohl auch ein Hillerich, als er bei Frühlingswetter weiter Äste für den Nestausbau heranschaffte. Eier lagen am 11. März noch nicht im Nest.

Storch mit Baumaterial beim Landeanflug am 11. März
Storch mit Baumaterial beim Landeanflug am 11. März

Kamerarevision

14 Tage nach der Nestpflege konnte die demontierte Storchenkamera am 11. März nach deren Revision erfolgreich wieder in Betrieb genommen werden. Nunmehr ist es für Interessierte wieder täglich möglich am Leben der Hillerichs teilzunehmen, wenn sie einen Augenblick vor den Bildschirmen an der Alten Brennerei oder im WEZ-Supermarkt verweilen.

Unser neuer 1. Vorsitzender Friedrich Krüger installierte die Kamera am Ausleger und befestigte ein neues Netzwerkkabel am Blitzableiter des Schornsteins.

im Februar

Pflege der Nisthilfe

Frank Marske vom Aktionskomitee "Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke" übernahm am 25. Februar erstmals alleinverantwortlich die Nestpflege in Hille. Nach dem Einsatz zeigte er sich beeindruckt von der Höhe des Schornsteins bzw. der Nisthilfe. Zuvor hatte der Storchenbetreuer bei Rüter in Nordhemmern erste Erfahrungen mit der Drehleiter gesammelt. Wie in den letzten Jahren hob die Werksfeuerwehr von Siegfried PharmaChemikalien aus Minden ihn nach oben zu den Hillerichs und den Nordhemmer Störchen.

Ankunft der Hillerichs

die Hillerichs morgens am 25. Februar 2017
die Hillerichs morgens am 25. Februar 2017

Der kalte Januar ließ die Weißstörche in Hille nicht unbeeindruckt. Sie ließen sich nicht blicken. Erst am 5. Februar wurde der erste Storch auf dem Nest gesichtet. Kurze Zeit später ist auch der zweite Storch angekommen. Beide sind unberingt. Wir gehen davon aus, dass es die Störche der Vorjahre sind.