Bruterfolge

unserer Störche auf dem Schornstein

Hiller Nachwuchs am 2. Juni 2012 (c) A. Bense
Hiller Nachwuchs am 2. Juni 2012 (c) A. Bense

neue Bewohner zur Eröffnung

(C) Logo Aktionskomitee
(C) Logo Aktionskomitee

Das "Aktionskomitee zur Rettung der Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke e. V." beabsichtigte im Januar 1998 eine Nistplattform auf dem Schornstein zu errichten. Der Eigentümer gab spontan seine Zustimmung.

Alfons R. Bense
Alfons R. Bense

Der Heimat- und Gartenbauverein Hille kümmert sich seitdem in Zusammenarbeit mit dem Storchenexperten  Alfons R. Bense aus Petershagen um das Nest in 22 m Höhe.

 

Das erste Storchenpaar hatte sich rechtzeitig zur Eröffnung des Brennereimuseums im Mai 2002 eingefunden und ein Jahr später erfolgreich gebrütet.


Hillerichs bis 2014 unter den Top 10

Im Ranking der Summe der ausfliegenden Jungen von 2000 bis 2014 belegte unser Horststandort mit 21 Jungstörchen in zwölf Brutjahren kreisweit den 10. Platz von 68 Brutstätten. Die Reproduktionsquote (durchschnittliche Anzahl der ausfliegenden Jungen) betrug nach der 2 erfolglosen Jahren 2013 und 2014 von 2,1 auf 1,75 (Stand 30. September 2014).

Jahr

Jung-

störche

Bemerkungen
2017  3

wieder 8ter Gelege, aus denen 5 Küken schlüpften; ein Storch mit DEW 5T672 am 16. Juni beringt; 3 überlebende Jungstörche, die nach ihrem Erstflug das Nest nicht mehr erreichten und im Juli die die Auffangstation nach Sachsenhagen gebracht werden mussten

2016  0

bis zum 9. April wurden wie im Vorjahr 8 Eier gelegt, aus denen bis zum 13. Mai 7 Küken schlüpften. Bis zum 27. Mai sind leider alle Jungtiere verendet

2015 3

wieder großes Gelege mit acht Eiern, aus denen 5 Küken schlüpften;

3  Jungvögel wurden am 30. Mai mit DEW2T641-3 beringt. Am 8. August wurde 2T642 unverletzt aber flugunfähig in die Wildtierstation nach Sachsenhagen gebracht. Dort wurde er, obwohl der Zustand des Großgefieders nicht optimal war, noch 2015 ausgewildert.

2 Jungstörche verlassen Mitte August das Nest.

 2014 0 unglaublich aber wahr: neun Storcheneier wurden vom 24. März bis 10. April gelegt. Das ist seit 50 Jahren nachweislich Rekord in Deutschland und vielleicht darüber hinaus. Leider gingen alle 3 geschlüpften Jungstörche nach dreitägigem Dauerregen am 29. bzw. 30. Mai ein.
2013       0

wieder kamen sieben Eier vom 4. bis 16. April, daraus schlüpften vom 12. bis 18. Mai sechs Junge. Einer wurde am selben Tag aus dem Nest geworfen. Am 22. Mai lebten wegen nass-kaltem Wetter nur noch zwei. zwei Tage später lebt kein Jungstorch mehr. Dritter Totalverlust der Brut nach 2007 und 2008.

2012       3

vom 26. März bis 7. April sieben Eier gelegt, vom 2. bis 11. Mai sind sechs Küken geschlüpft. Vier wuchsen zunächst heran, von denen eines abgeworfen wird, lebend zur Wildtierstation Sachsenhagen verbracht. Drei Junge fliegen aus. Wegen Ringmangels nur zwei von drei Jungstörche am 2. Juni beringt (DEW0x336+7)

2011       3

fünf Junge geschlüpft, Totfunde am 22. und 30. Mai, nur ein Jungstorch am 6. Juni beringt (DEW9x620), weiterer Jungstorch in Aufzuchtstation Sachsenhausen gebracht und dort Mitte Juni beringt (DEW9x608)

2010        3 drei Jungstörche geschlüpft, ein Ei angebrütet, ein Ei nicht ausgebrütet - alle drei Vögel flügge geworden, Ringe DEW 7x341-3
2009                      2            nachdem das Nest 2007 und 2008 nicht hergerichtet werden konnte, stellte sich 2009 der Bruterfolg wieder ein
2008   - (mindestens) 2 Eier gelegt, wurden aber später zerstört aufgefunden
2007        -     ein Jungstorch geschlüpft, aber im Mai durch Regen/Kälte erfroren
2006        3 Jungstorch 2x965 wurde am 27. Juli 2006 am Mittellandkanal von einer Welle erfasst, konnte gerettet und am 28. Juli 2006 durch die Biostation wieder freigelassen werden
2005        1    Weibchen (DEW 1x364 beringt am 4. Juni 2005) von 2008-2015 (außer 2014) Brutvogel in Friedewalde-Wegholm, 2016 Brut in Südfelde mit einem Jungvogel; wurde Ende August 2016 tot in Südfelde aufgefunden
2004        4  
2003        3    Weibchen mit Ring DEW1x377 vom 16. Juni 2003 brütet seit 2006 in Hille-Wittloge und ist 2011 Mutter der ersten erfolgreichen 5er-Brut im Kreis Minden-Lübbecke seit 1990
2002         -  das erste Storchenpaar fand sich rechtzeitig zur Eröffnung der Brennerei im Mai 2002 auf dem Horst ein

2000

 

1998

        -

 

        - 

Storch besucht Nest und wird fotografiert

 

Nisthilfe errichtet