VereinsMeyerei - das Leben in der Vereinsgemeinschaft

Wie in fast jedem Verein pflegen wir im Heimat- und Gartenbauverein Hille e. V. auch das Miteinander und die Geselligkeit - untereinander und zu anderen örtlichen Vereinen.

Auf eintägigen Ausflügen oder mehrtägigen Reisen schauen wir regelmäßig über unseren Tellerrand hinaus - erkunden und erleben Neues.

Vereinsausflug zur Floriade nach Venlo und Rees am Niederhein im Juni 2012

Ein Spähtrupp war in der 20. Kalenderwoche im Zielgebiet.

Radtour entlang der Ems von Rheda nach Rietberg am 20. Mai 2012

Am kommenden Sonntag geht´s los, danach folgt ein Review.

"Alte Brennerei" feierte Geburtstag

10 Jahre aus eigener Kraft

Zu einer kleinen Geburtstagsfeier zum 10jährigen Bestehen des Kornbrennereimuseums waren alle Vereinsmitglieder am Sonntag, 6. Mai 2012 eingeladen. Nach der Begrüßung gab Hermann Böhne einen kurzen Rückblick vom schwierigen Weg bis zur Eröffnung der ehemaligen Brennerei als Museum.

Besonders stolz ist der Vereinsvorsitzende darauf, dass der Museumsbetrieb nicht auf öffentliche Zuschüsse angewiesen ist.

mit Muskelhypothek Attraktion geschaffen

Bürgermeister Michael Schweiß überbrachte die besten Grüße des Rates und der Verwaltung.

 

In seiner Rede blickte er auf den schwierigen Anfang der alten Kornbrennerei zurück. Trotz Widerstand von Politik und Bevölkerung hätte am Ende die Vernunft gesiegt. Er dankte dem Heimat- und Gartenbauverein für die vielen Arbeits- und Einsatzstunden seit der Planung des Museums, deren Renovierung und dessen zehnjährigen Betrieb. Ohne diese ehrenamtliche "Muskelhypothek" wäre der erste Gewebebetrieb von Hille sicher nicht zu dem geworden, was er heute ist.

 

Er würdigte auch die Aktivitäten des Vereins, den Ort und das Museum durch den neugestalteten Dorfplatz, den vielfältigen Aktionen und der neuen Storchenkamera attraktiver zu machen.

 

Schweiß sagte: "Heimat ist ein großes Wort. Und das Heimatgefühl kann besonders gut durch das Museum vermittelt werden." Abschließend wünschte er dem Verein und der Alten Brennerei noch viele erfolgreiche Jahre.

Generalversammlung am 11. Februar 2012

Der offizielle Teil der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde zügig abgearbeitet. Nach der Begrüßung folgte Jahresbericht, Kassenbericht mit Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes sowie Wahlen.

Einstimmig wiedergewählt wurden der 2. Vorsitzende, die Schriftführerin, der 2. Kassierer sowie zwei Beisitzer. Ein Kassenprüfer wurde turnusgemäß neugewählt.

 

Für 50jährige Mitgliedschaft wurde Helmut Wilhelmy und 40jährige Treue Otto Wittemeier ausgezeichnet. 

 

Dann platzten zwei Friedewalder Landfrauen in den Saal und outeten sich als neue Vereinsmitglieder. Hildegard und Irmgard sorgten für große Lacher in der Versammlung, als sie sich über Hille und dem Heimat- und Gartenbauverein unterhielten. Die Augen blieben nicht trocken, als über die Qualitäten einzelner Vorstands- und Vereinsmitglieder getratscht wurde.

 

Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde auf die vielfältigen Aktivitäten des Vereins in Bildern zurückgeblickt und in unterhaltsamer Weise kommentiert. Über die kommenden Veranstaltungen, insbesondere der Bus-Rad-Tour am 20. Mai und dem Vereinsausflug zur Floriade nach Venlo im Juni, wurden die Vereinsmitglieder informiert und mit Bildern und einem Kurzfilm eingestimmt.

 

Abgerundet wurde das Vereinstreffen mit dem 1. Hiller-Plattdeutsch-Quiz, der die Finger der Anwesenden in die Höhe schnellen ließ und alle begeisterte. Schließlich gewann Helga Schnepel vor Rosemarie Uphoff und Erika Zerbe. Grundsätzlich soll während der Generalversammlung - zumindest teilweise - Hiller Platt gesprochen werden. Darüber wachte auch dieses Jahr der Ideengeber - in Person des Ortsheimatpflegers.

Grünkohlessen und Preisknobeln

14. Januar 2012. Pünktlich um 19 Uhr ging es im Vereinslokal "Zum Timpen" los. 36 hungrige Vereinsmitglieder starteten in einen vergnüglichen Abend und stärkten sich mit Grünkohl und Salzkartoffeln, Kassler und Würstchen für das anschließende Preisknobeln.

 

Der Vorsitzende Hermann Böhne kürte nach der Mahlzeit als erstes den Kohlkönig 2012: die Ehre kam  Reinhard Brunschütte zuteil. Stolz trug er den verliehenen Kohlorden vor der Brust, der wie in den vergangenen Jahrzehnten von Helmut Wilhelmy entworfen wurde.

 

Anschließend fielen die Würfel. In drei Spielrunden wurden die gespendeten Preise der heimischen Geschäfte ausgeknobelt. Kurz vor Mitternacht erfolgte die Siegerehrung. Aber nicht nur die glücklichsten drei Sieger freuten sich über Preise. Jeder Teilnehmer erhielt ein schönes Geschenk.

 

Es war ein gelungenen Beginn des Vereinsjahres, in dem noch viele gesellige Veranstaltungen vorgesehen sind.